Aphantasie – bist du wirklich unfähig, oder kann man es trainieren? – Aphantasie aus Sicht einer spirituellen Kunsttherapeutin mit medialen Fähigkeiten.
Bei manchen schweigt das innere Auge, bei Anderen singen Farben🌙 die faszinierende Welt der Menschen-Gehirne
Stell dir vor, du schließt die Augen und versuchst, einen Apfel zu visualisieren doch da ist nichts, nur Schwärze. Für etwa 1-4 % der Menschen ist das die Realität, die Wissenschaft nennt es Aphantasie: die Unfähigkeit, willentliche mentale Bilder zu erzeugen.
Für mich war dieses Phänomen innerhalb meiner Praxis als Kunsttherapeutin 15 Jahre lang vor allem eines: Das Ergebnis einer Gesellschaft von Menschen, die viel an ihrem Verstand festhalten, wenig entspannen können, im Kopf alles zu kontrollieren versuchen,
und eine ungeheure Angst vor ihrer eigenen Schöpferkraft haben.
Die meisten Klienten, mit Diagnosen – Menschen, die in einer Psychiatrie landeten und dann zum ersten Mal in einer stationär verordneten Kunsttherapie saßen,
konnten dies NICHT. Nach dem nicht visualisieren können des Apfels, kam auch eine große Angst den Pinsel zu benutzen, und im Außen zu visualisieren (aka Malen) hinzu.
Am Anfang hielt ich dies für eine typsiche, pathologishe Sache. Begründet in Ängsten und Trauma. Doch diese Menschen (mit den Diagnosen), sind in Wahrheit genauso individuell, wie die ohne.

Jetzt stell dir vor, du hörst eine Melodie und sie explodiert in Farben, oder Zahlen leuchten in bunten Tönen – das ist Synästhesie, meine Welt, die etwa 4 % der Menschen teilen. Das exakte Gegenteil,
und auch genau so bunte und sinnlich-überlaufende Menschen saßen dort. In der Kunsttherapie..
Als Synästhetin sehe ich selbst Zahlen in Farben, Töne als Schwingungen von Licht, doch ich kenne auch die Leere: Phasen, in denen mein Kopf still war, keine Bilder zeigte – wie bei Aphantasie. Trotz meiner bunten Wahrnehmung weiß ich: Es gibt mehr als ein inneres Auge.
Die Forschung spricht von „angeborener“ Aphantasie, doch Diagnosen erfolgen oft erst im Schulalter, ab 7-8 Jahren, wenn Kinder lernen, ihre Gedanken zu reflektieren. Genau dann, wenn der Druck wächst, analytisch zu denken, und Fantasie als „kindisch“ abgetan wird! Ich sehe darin eine massive Verbindung- und nach diesem Artikel wirst du sie auch sehen.
Mittlerweile arbeite ich schon lange nicht mehr in Krankenhäusern,
und die Vielfalt an Kunden, die zu mir kommen, ist größtenteils schon immer ohne Diagnose durchs Leben gelaufen
(obwohl, wenn ich ehrlich bin, die Mehrzahl wahrscheinlich mindestens hochsensibel, aber zu 100% neurodivergent ist. Also, wenn du hier gelandet bist, und es noch nicht wusstest: zu 99,9% bist du definitiv neurodivergent. Sonst wärst du vermutlich nicht hier).
Ich sehe heute deutlich seltener Menschen, die Ängste haben innere Bilder zu immagienieren. Eigentlich NIE.
Die Frauen die von meinen Kunsttherapie Angeboten angezogen waren unterschieden sich aber nicht in Sensibilität oder Feinfühligkeit.
Die Menschen in den Kliniken auch nicht- sondern nur in einem:
Die mit der Schwierigkeit innere Bilder zu erzeugen litten unter einem extrem aktiven Verstand,
und oft auch darunter maximal im Außen zu sein,
das Gefühl sich anpassen zu müssen,
und die Umgebung zu “scannen”.
Sie waren im Überlebensmodus des Nervensystems und kamen aus einem Alltag der nur aus Funktionieren bestand.
Was, wenn Aphantasie kein Defizit ist, sondern eine verschobene Wahrnehmung, geformt durch Worte wie „Du kannst dir nichts vorstellen“?
Besonders sensible Kinder, vielleicht mit lebhaften inneren Welten oder Autismus-Traits, könnten unter diesem Druck ihre Bilderwelt abschalten. – Bei Autisten und hochsensiblen, bzw. generell bei neurodivergenten Menschen, nennt man so etwas „Masking“, und die Maske kann so real sein, dass die betroffenen selbst nicht wissen, was genau hinter der Maske steckt,- oder wie ein Leben ohne „Maske“ wäre.
Ich erinnere mich an die Rauhnächte, als ich ein Traumtagebuch führte, voller Erwartung auf weissagende, bildgewaltige Träume.
Sie kamen! Farbintensiv, fast überfordernd, so real, dass die Nächte kaum erholsam waren. Doch pünktlich nach dem 6. Januar: Pitch Black, eine schwarze Leinwand, als wäre mein Kopf erleichtert, die Last der Erwartung los zu sein. In frühen Hypnosen, trotz meiner Synästhesie, sah ich nichts; nur diffuse Farben oder Leere. Erst als die Anleiterin sagte: „Es ist okay, wenn du nichts siehst“, und ich losließ, kamen Bilder.
Was, wenn Worte und Druck, besonders im Schulalter, unsere innere Leinwand verdunkeln? In diesem Artikel beleuchten wir, wie Aphantasie und ihre vermeintliche „Gegenspielerin“ Synästhesie, in unserem Bewusstsein und den Geschichten, die wir uns erzählen, entstehen.
Die wissenschaftliche Perspektive: Aphantasie bei Kindern – Angeboren oder kreiert?
Die Wissenschaft versucht, Aphantasie durch Gehirnscans und Studien zu erklären, doch die Ergebnisse werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Bei Aphantasie zeigen Gehirnscans, dass der Bereich, der normalerweise innere Bilder erzeugt, ruhiger ist. Auch die Verbindung zwischen den Teilen, die denken, und denen, die visuell gestalten, scheint schwächer. Ein Zustand, der vielleicht schon von Anfang an da war oder sich mit der Zeit entwickelt hat.*
*Hier davon auszugehen, dass etwas „schon immer so war“, also angeboren, würde völlig außer Acht lassen, dass wir heutzutage längst wissen, dass nicht die Gene uns bestimmen, sondern WIR (und unsere Umwelt), ständig die Gene beeinflussen. Sogar durch unser Denken. Es ist BEWIESEN, dass Denken den Körper mitgestaltet. (Weshalb es mich jedes Mal wütend macht, wenn ich Dinge lese wie „lass dich nicht veraschen von Coaches die sagen, du musst nur positiver denken. Sie schenken dir falsche Hoffnung. Warum der Glaube an falsche Hoffnung sogar zum Tode führen kann, erfährst du weiter unten. Es gibt keine falsche Hoffnung).
Die Häufigkeit von Aphantasie liegt global bei etwa 1-4 % der Bevölkerung, was sie zu einer bemerkenswerten, aber nicht seltenen Variante macht. Im Gegensatz dazu zeigt Synästhesie (meine persönliche Erfahrungswelt), in der Zahlen in Farben leuchten oder Töne wie Lichtschwingungen wirken, eine erhöhte neuronale Konnektivität zwischen sensorischen Arealen, oft mit genetischen Wurzeln. Doch selbst als Synästhetin kenne ich Phasen der Leere: In stressigen Momenten oder bei neuen Erfahrungen wie Hypnosen war mein Kopf wie ausgeschaltet. Ich hatte sogar komplette Lebensphasen, in denen ich wie „keinen Zugriff“ auf meine innere Bilderwelt hatte. Auch in Phasen in denen ich psychischer Belastung und Ängsten unterlag,
sah ich, wenn ich etwas sah- nicht das gewünschte,
sondern, spürte nur eine diffuse Angst vor der Angst. Es ging mir eigentlich ganz ähnlich, wie den Kunsttherapie-Erstlingen, nur, dass ich mich darin selbst halten und auch behutsam begleiten konnte. Solange,
bis wieder Bilder kamen.

Besonders spannend wird es, wenn wir Kinder betrachten. Ja, Aphantasie tritt bei Kindern auf, und die Forschung stuft sie meist als „congenital“ also angeboren ein, oft mit familiärer Veranlagung. (Remember: Der volkstümliche Irrglaube Krankheiten in einem Spektrum von Herzinfarkt bis Neigung zu Karies und co. seien familiär, aufgrund der GENE, hält sich bis heute. Warum sollte das mit der Aphantasie nicht ähnlich sein, auch wenn es keine Krankheit ist? Menschen die von klein auf hören „der Junge wird NIE krank“, haben ein stärkeres Immunsystem. – Hintergründe dazu später im Text.)
Studien, wie die mit 345 Kindern im Alter von 7 bis 16 Jahren in Neuseeland, zeigen eine ähnliche Zahlen von 1-4 %, wobei die Diagnose erst ab 7-8 Jahren sicher gestellt werden kann.
Durch einen FRAGENKATALOG. Zum Fragen beantworten, benötigt man nicht die Gehirnareale, die innere Bilder herstellen. Die Wissenschaft kann nur mit dem Verstand heran gehen. Doch, sobald der Verstand am Steuer sitzt, sind die Bilder weg. Hier geht es mir nicht darum, dass wir Worte für unsere Wahrnehmung finden (das halte ich für sehr kraftvoll, Gedichte sind beispielsweise in meinen Augen das einzige, wirklich legitime Reflexionswerkzeug für gemalte Bilder; weil es Worte sind, die nicht versuchen zu erklären, nicht versuchen schlau zu sein,- und damit den bildnerischen, wahrnehmenden Ausdruck zerstören. Gedichte snd gemalte Worte und Bilder sind gedichtete Farben).
Jüngere Kinder können ihre mentalen Prozesse noch nicht gut verbalisieren, was die Erfassung zudem fast unmöglich macht. Ich halte es auch für wichtig, dass hier die Fantasie und innere Bildwelt der Kinder beschützt wird, bzw. sie sie selbst beschützen, indem sie keine Andockpunte für die erwachsene, verstandes-Wissenschaft bieten. Kinder sollen nicht zerdenken, was sie wahrnehmen.
Eine ungarische Studie mit Proband*innen von 12 bis 60 Jahren legt nahe, dass die Lebhaftigkeit visueller Bilder in der Kindheit und Adoleszenz am höchsten ist und mit dem Alter abnimmt. Für mich ist es nicht überraschend,
und genau deshalb werde ich nie aufhören, Imagination, Pinsel und Farben mit in meine Coachings zu bringen. Die Erwachsenen vom erwachsen sein zu heilen ist hier für mich die größte Mission,
und ich glaube felsenfest daran, dass genau das am Ende die Welt zu einem besseren Ort machen wird.
Die Zahlen oben deuten außerdem darauf hin, dass Aphantasie nicht nur angeboren, sondern auch entwicklungs- oder umweltbedingt verstärkt werden könnte.
Zudem gibt es Zusammenhänge mit Autismus-Traits, wie sensorischer Sensitivität oder schwächerer Theory-of-Mind-Fähigkeit, was sensible Kinder besonders prädisponiert. Autismus ist, vereinfacht und sehr schnell gesagt, eine besonders extreme Ausprägung vom hochsensibel sein. Julia von Schöngeistrebell hat einen guten, differenzierten Blogartikel für alle hochsensiblen, die vermuten, in Wahrheit Autist*innen zu sein.
Das heißt: Autist*innen, haben (theoretisch) die vielfältigen, Wahrnehmenden und feinfühligen Gaben, die auch hochsensible besitzen,- doch es schalten sich diverse Schutzmechanismen ein, die die fehlenden Reiz-Filter „abdämpfen“. So wirkt dann ein hoch-empathischer Autist, unfähig zur Empathie,- weil er den „Empathie-Kanal“ schließt(schließen muss), um in einem völlig überreizten Körper überleben zu können. Es macht völlig Sinn:
Eine Situation überreizt dich komplett. Du verstehst sie nicht,
der Verstand fängt an zu analysieren; die Situation zu interpretieren,
da eigene Verhalten anzupassen, das Verhalten der anderen zu analysieren………..
Innere Bilder können aber nicht entstehen, wenn der in Worten denkende Verstand am Steuer ist. Empathie kann nicht fließen, wenn der Verstand mit Analyse beschäftigt ist.
Das Nervensystem ist schlicht im Überlebensmodus.
Vielleicht differenziert die Wissenshaft dort, wo eigentlich das Selbe passiert… Aphantasie ist erworben
Erworbene Formen sind laut Wissenschaft selten, treten jedoch nach Traumata oder frühen Belastungen auf, die chronischen Stress auslösen.
Das Schulalter – etwa ab 7 Jahren – scheint ein Schlüsselmoment zu sein: Hier steigt der Erwartungsdruck, analytisches Denken wird „gefördert“ oder gefordert, wo es in Wahrheit physiologisch noch nicht möglich ist (wie das abstrakte Denken vor dem 9. Lebensalter), und Fantasie wird oft als „kindisch“ abgewertet – genau dann, wenn Aphantasie erstmals diagnostiziert wird.
Ein weiterer Aspekt ist das Phänomen des Masking, besonders bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Eigenschaften. Masking beschreibt die Anpassung an soziale Normen, indem sensible Kinder ihre Eigenheiten verbergen, um akzeptiert zu werden.
Studien zeigen, dass dieses Verhalten die Neuroplastizität beeinflussen kann – chronischer Stress oder Anpassungsdruck können die Verbindungen im visuellen Kortex reduzieren und so die Fähigkeit zu inneren Bildern dämpfen.
Was, wenn Kinder mit extrem hoher Fantasie oder Sensibilität, die sich „anders“ fühlen, durch Masking ihre Bilderwelt abschalten, um den Erwartungen zu entsprechen? Meine eigenen Erfahrungen unterstützen diese Idee: In frühen Hypnosen sah ich trotz meiner Synästhesie nichts, bis ich den Druck losließ – ein Hinweis darauf, dass mentale Blockaden trainierbar sind.

Doch hier liegt auch meine Kritik: Die Wissenschaft fokussiert sich auf „angeborene“ Aphantasie und misst Symptome wie reduzierte Kortex-Aktivität, interpretiert diese aber als Ursache, nicht als Folge.
Diagnosen ab 7 Jahren fallen in eine Phase, in der Kinder lernen, Fantasie zu unterdrücken – sei es durch schulischen Druck oder Kommentare wie „Stell dir vor!“. Sensible Kinder, vielleicht mit Autismus-Traits oder einer natürlichen Begabung für lebendige Bilder, könnten durch solche Erwartungen oder Label wie „Du hast Aphantasie“ ihre Wahrnehmung verändern.
Sag, könntest du eine wuderschöne Blumenwiese imaginieren, wenn du das Gefühl hast, dass der Meditationsleiter unbedingt WILL, dass du JETZT die schönste Blumenwiese vor deinem inneren Auge siehst? Und gleichzeitig denkst du dir „Mann, ich habe Geld bezahlt für diesen Kurs, ich will jetzt Blumenwiese sehen.“
Und könntest du es, wenn am Ende deine Fähigkeit dies zu können in Schulnoten bewertet würde,
die am Ende allen anderen Kursteilnehmern laut vorgelesen werden? (Die Frage ist hypothetisch). Vielleicht fragt dein Mann, wenn du wieder zu Hause bist „und, bist du jetzt ein neuer Mensch? Hattest du spirituelle Erfahrungen? Wir haben ja schließlich 3000 Euro bezahlt“. Zumindest denkst du, dass er dies sagen wird, während du da sitzt, Augen geschlossen, an eine Blumenwiese denkend…. So wie ein Schulkind, dass jetzt schöne Bilder zur gerade vorgelesenen Geschichte malen soll, in der dritten Klasse, wo gerade die Schulnoten begonnen haben…
Wie?
Neuroplastizität beweist: Das Gehirn passt sich an Erfahrungen an, also auch, an das, was DU über DICH denkst, und an das, was du übernimmst, von dem, was andere über dich meinen.
Wenn analytisches Denken die Bilder blockiert – wie soll das visuelle Areal aktiv sein, wenn kein Bild erzeugt wird? Meine Hypothese ist klar: Aphantasie könnte weniger eine Geburtliche Variation, als ein Zustand sein, der durch Druck, Masking und die Macht von Worten im sensiblen Schulalter geformt wird.
Kurzum: Was wäre, wenn du deine Aphantasie auch „weg-kreieren“ könntest?
Und…. Wenn das ginge, – was wäre sonst noch möglich für dich?
Die energetische Sicht: Aphantasie als verschobene Wahrnehmung – durch Worte und Druck geformt 🌌
In der Welt der Energiearabeit, wo ich zu Hause bin, sehe ich Wahrnehmung als ein fließendes Zusammenspiel von Frequenzen, Intuition und Energie, weit über das hinaus, was das Auge sieht.
Für mich ist Aphantasie kein Mangel, sondern etwas interessantes, das ein Wunder-Menschenkörper kreieren kann! Alles kreiert immer für dich, das ist meine tiefe, tiefe Überzeugung. Alles was geschieht, führt uns immer zurück auf unseren Weg- ODER: Wir generieren jetzt gerade einen Vorteil daraus (zB in einer scheinbar ausweglosen Situation). Also hat deine Aphasie einen Grund.
Ich meine damit, dass du irgendeinen Gewinn dadurch hast. Irgendwas „bringt“ es dir, sonst würdest du es dir nicht erschaffen.
Wenn du allerdings jetzt in der Situation bist, dass du Feldlesen lernen magst,
oder Energie sehen, Auralesen….
Dann könnte so eine Aphasie stören.
Ich schreibe bewusst „könnte“,
denn zu Beginn,- bevor du sehen kannst (also Seherische Fähigkeiten ausbildest), nimmst du eh auf anderer Ebene Wahr.
Du „weißt“ dann einfach. Oder du spürst nix,- und vertraust einfach darauf, dass alles schon seine Wirksamkeit hat.
Genau dies ist der Weg den ich oben bei mir selbst beschrieben habe, vom „nichts sehen können in der Meditation“, hin zu bildgewaltigem inneren Auge.
Du musst in Erlaubnis sein, also alles erlauben und da sein lassen, was jetzt gerade dein Ist Zustand ist, und dich anerkennen für diesen. So als hättest du ihn bewusst gewählt! Nur dann, kann es sich shiften.
Meine Synästhesie, in der Töne in Farben erstrahlen oder Zahlen wie leuchtende Wellen tanzen, zeigt mir, wie vielfältig diese inneren Landschaften sein können. Doch was passiert, wenn dieser Fluss blockiert wird? Genau hier liegt der Schlüssel zu Aphantasie. – Wir müssen in der Spiritualität und in der Energiearbeit aufhören die „Blockade“ groß zu machen. Es geht darum sich nicht mehr darauf zu fokussieren, was „falsch“ ist mit uns.
Ein Schloss öffnet sich auch nicht, weil man es stundenlang betrachtet, genau beschreibt und drumherum tanzt.
Es öffnet sich, wenn man sich mit dem Schlüssel beschäftigt, und ihn benutzt für das was man gerne hätte (zB eine offene Tür).
Keine einzige Träne darüber, dass die Tür nun mal verschlossen ist, trägt dazu bei, dass sie sich öffnet. Wir werden uns durch sowas einzig und allein noch mehr bewusst, dass sie zu ist. Der Schmerz über die verschlossene Tür wird größer. Wir werden zu der verschlossenen Tür!
Obwohl da die ganze Zeit ein Schlüssel war, mit dessen Nutzen man sich hätte beschäftigen können.
Zurück zur verschobenen Wahrnehmung:
Besonders bei Kindern wird diese Verschiebung deutlich. Studien zeigen, dass Kinder lebendige Bilderwelten besitzen, die im Laufe des Schulalters abnehmen können (übrigens eine verehrende Erkenntnis, die man als Menschheit in meinen Augen nicht als gegeben hinnehmen sollte).
Ich frage mich: Was, wenn sensible Kinder – vielleicht mit Autismus-Traits oder einer natürlichen Begabung für Fantasie – durch den Druck der Umwelt, wie „Sei vernünftig!“ oder „sei nicht kindisch!“, ihre innere Leinwand verdunkeln?
Masking, das Verstecken der eigenen Sensibilität, könnte hier eine Rolle spielen, indem es energetische Trennwände schafft – etwa im Stirnchakra, dem Zentrum der Vorstellungskraft. Worte wie „Du hast Aphantasie“ wirken wie ein Zauberstab, der diesen Zustand festigt, ähnlich wie „Du bist arm“ eine finanzielle Realität manifestieren kann.
Es sind schlicht Glaubenssätze…
Zudem ist der Raum in dem innere Bilder entstehen eng verwoben mit dem geistigen Raum.
Ja- es gibt Hellsinne, unter allen Sinnen. Es ist nicht nur das “Sehen”.
Doch plötzliche “Eingebungen” zeichnen sich in den meisten Fällen durch klare Bilder aus.
Manchmal träumen wir,
und begegnen im Traum verstorbenen Menschen, die uns nah waren.
Wir träumen, und wissen “es ist eine Botschaft”. Träume sind manchmal Realer, als sonst und gleichen einer spirituellen Erfahrung.
Auch Menschen mit Aphantasie können bildhaft träumen!
Seherische und Mediale Fähigkeiten zeichnen sich dadurch aus, dass du dies auch am Tage empfangen kannst.
Die “Antennen” empfangen auch bei Wachem Bewusstsein. Das heißt. ein Mensch mit medialen Fähigkeiten kann den eignen, analytischen Verstand auch tagsüber so weit ausschalten, dass Bilder kommen.
Dies sind fortgeschrittene Fähigkeiten,
und bevor diese Ausgebildet werden,
entsteht zunächst ein klares, inneres Auge, das einen sehr deutlichen “Apfel” sehen kann…
Mein eigenes Erlebnis in den Rauhnächten untermauert das:
Meine Träume waren bildgewaltig, farbintensiv, fast überfordernd, doch nach dem 6. Januar wurde alles „Pitch Black“, als ob mein Geist erleichtert aufatmete, die Erwartung loszulassen. In frühen Hypnosen sah ich trotz meiner Synästhesie zunächst nur Leere, bis die Anleiterin sagte: „Es ist okay, nichts zu sehen.“ Erst als ich diese Erlaubnis annahm, flossen die Bilder zurück.
Diese Schutzmechanismen ähneln denen, die ich bei Autismus beobachte: Ein hochsensibler Geist schließt Kanäle wie Empathie oder visuelle Vorstellung, um in einem überreizten Körper zu überleben. Aphantasie könnte ähnlich entstehen, ein Abschalten der Bilderwelt, wenn der Verstand überflutet wird. Im Schulalter, wo Fantasie oft als „nicht willkommen“ gilt, verstärkt sich das: Kinder lernen, ihre innere Welt zu dämpfen, besonders wenn sie sich als „anders“ wahrnehmen und sich anpassen wollen. Studien zu Neuroplastizität zeigen, wie Stress oder Anpassungsdruck die Gehirnkonnektivität verändern können. Ein Beweis, dass unsere Energie sich formt, je nachdem, was wir erleben.
Meine Sicht geht über die Wissenschaft hinaus: Aphantasie ist keine feste Diagnose, sondern ein Spiegel unserer inneren Geschichten. Worte und Erwartungen, von Lehrern, Eltern oder der Gesellschaft, können diesen Spiegel verdunkeln. Doch wie bei meiner Hypnose-Erfahrung zeigt sich: Wenn wir loslassen, wenn wir der Schwärze vertrauen und ihr erlauben, sich zu öffnen, können Bilder wieder fließen. Die Ursachen liegen in jenen Momenten, wo sensible Seelen lernen, ihre Fantasie zu schützen. Sei es durch Schulstress, Masking oder die Macht eines einzigen Labels. Es ist ein Tanz zwischen Schutz und Möglichkeit, und jeder Schritt kann neu gewählt werden.
Übrigens: Ob Diagnose oder nicht,
am Ende konnte in der Kunsttherapie immer jeder etwas vor dem inneren Auge sehen; und auch mit dem Pinsel etwas entstehen lassen. Beides war und ist verbunden mit einem seelischen Aufblühen,
einem inneren Loslassen von Stress und Angst-
und einem Gefühl der inneren (wieder-) Verbundenheit mit sich selbst.
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